Krankenkasse Graubünden – Prämien & Vergleich 2026
Im Kanton Graubünden (GR) sind rund 202'538 Personen obligatorisch grundversichert. Die Monatsprämien für Erwachsene (Standard-Modell, Franchise CHF 300) bewegen sich 2026 zwischen CHF 308.60 und CHF 387.30. In Graubünden variieren die Prämien stark je nach Talschaft – Tourismusorte wie Davos und St. Moritz liegen deutlich höher als das Bündner Rheintal.
Prämienübersicht Graubünden 2026
Hier die Prämienspanne für Erwachsene (ab 26 Jahren) in ausgewählten Bündner Gemeinden. Basis: Grundversicherung mit Unfalldeckung, Franchise CHF 300.
| Gemeinde | Günstigste Prämie | Teuerste Prämie |
|---|---|---|
| Chur | CHF 348.80 | CHF 364.40 |
| Davos | CHF 362.40 | CHF 378.10 |
| St. Moritz | CHF 371.60 | CHF 387.30 |
| Ilanz | CHF 335.20 | CHF 350.80 |
| Landquart | CHF 341.60 | CHF 357.30 |
Quelle: BAG/Priminfo, Stand 2026
Prämienregionen im Kanton Graubünden
Die Gebirgslandschaft erfordert dezentrale Versorgung. Telemedizin gewinnt besonders in abgelegenen Tälern an Bedeutung. Rettungsdienste und Bergrettung treiben die Gesundheitskosten in touristischen Regionen.
Graubünden investiert in mobile Arztpraxen und digitale Konsultationen. Die dreisprachige Struktur (Deutsch, Romanisch, Italienisch) stellt besondere Anforderungen an die Gesundheitsversorgung.
5 Tipps zum Prämiensparen in Graubünden
1. Jährlich Prämien vergleichen
In Graubünden schwanken die Prämien je nach Talschaft stark. Ein Vergleich kann bis zu CHF 940 pro Jahr sparen.
2. Telemedizin nutzen
Gerade in entlegenen Tälern ist Telmed ideal. Das Modell spart 10–20 % und erspart lange Anfahrtswege zum Arzt.
3. Franchise erhöhen
Mit CHF 2'500 Franchise sinkt die Monatsprämie um etwa CHF 130. Für Bergbewohner mit guter Gesundheit eine lohnende Option.
4. IPV beantragen
Das Sozialamt gewährt Verbilligungen bei Einkommen unter CHF 52'000. Saisonarbeiter im Tourismus sollten ihren Anspruch prüfen.
5. Frist beachten
Bis 30. November muss die Kündigung beim alten Versicherer eingehen. Planen Sie in Graubünden aufgrund der Postlaufzeiten rechtzeitig.
Prämienverbilligung (IPV) im Kanton Graubünden
Das Sozialamt gewährt Verbilligungen bei Einkommen unter CHF 52'000 für Einzelpersonen. Familien profitieren von höheren Grenzen. Die Beantragung erfolgt beim Sozialversicherungszentrum des Wohnorts.
Die IPV wird direkt an die Krankenkasse überwiesen. In Graubünden werden die Ansprüche jährlich neu berechnet – eine Einkommensveränderung muss gemeldet werden.
Versicherungsmodelle im Kanton Graubünden
In Graubünden stehen folgende alternative Modelle zur Verfügung:
- Hausarztmodell: Ihr Hausarzt koordiniert Ihre Versorgung. In den Tälern oft der einzige Arzt vor Ort. Ersparnis: 8–14 %.
- HMO-Modell: In Chur und Davos verfügbar. Ersparnis: 10–17 %.
- Telemedizin (Telmed): Digitale Erstberatung – ideal für abgelegene Gebiete. Ersparnis: 10–20 %.
- Apotheken-Modell: Erstberatung in der Apotheke. Ersparnis: 5–12 %.
Die Telemedizin ist in Graubünden nicht nur Sparmodell, sondern echte Notwendigkeit – in vielen Seitentälern ist der nächste Arzt weit entfernt.
Krankenkasse wechseln in Graubünden
Bündner Versicherte können ihre Grundversicherung jährlich per 1. Januar wechseln. Kündigung bis 30. November per Einschreiben. Unser kostenloser Vergleich findet die beste Option für Ihren Wohnort in Graubünden.