Krankenkasse Bern – Prämien & Vergleich 2026
Im Kanton Bern (BE) sind rund 1'043'132 Personen obligatorisch grundversichert. Die Monatsprämien für Erwachsene (Standard-Modell, Franchise CHF 300) reichen 2026 von CHF 321.70 bis CHF 386.90. Im Kanton Bern schwanken die Prämien je nach Region um bis zu 18 %. Das Berner Oberland ist tendenziell günstiger als die Hauptstadt.
Prämienübersicht Bern 2026
Nachstehend finden Sie die Bandbreite der Monatsprämien für Erwachsene (ab 26 Jahren) in ausgewählten Berner Gemeinden. Basis: Grundversicherung mit Unfalldeckung, Franchise CHF 300.
| Gemeinde | Günstigste Prämie | Teuerste Prämie |
|---|---|---|
| Stadt Bern | CHF 371.40 | CHF 386.90 |
| Biel/Bienne | CHF 358.20 | CHF 374.50 |
| Thun | CHF 349.80 | CHF 365.20 |
| Köniz | CHF 362.60 | CHF 378.30 |
| Langenthal | CHF 341.50 | CHF 357.80 |
Quelle: BAG/Priminfo, Stand 2026
Prämienregionen im Kanton Bern
Der Kanton Bern ist flächenmässig der grösste Kanton und umfasst diverse Prämienregionen. Besonders beliebt sind Hausarztmodelle, die Einsparungen von 10–15 % ermöglichen. Zweisprachigkeit (Deutsch/Französisch) beeinflusst die Versorgungsstruktur im Berner Jura.
Bern setzt stark auf integrierte Versorgungsnetze, was langfristig die Kosten dämpfen soll. Die Inselgruppe mit dem Universitätsspital ist ein überregionales Zentrum für hochspezialisierte Medizin.
5 Tipps zum Prämiensparen in Bern
1. Anbieter regelmässig vergleichen
Vergleichen Sie jedes Jahr die Prämien – im Kanton Bern variieren die Angebote der Versicherer stark. Ein Wechsel kann bis zu CHF 720 jährlich sparen.
2. Hausarztmodell wählen
Im Kanton Bern sind Hausarztmodelle weit verbreitet und sparen 10–15 % der Prämie. Das Angebot ist auch in ländlichen Regionen gut ausgebaut.
3. Franchise erhöhen
Eine Franchise von CHF 2'500 statt CHF 300 senkt die Monatsprämie um rund CHF 130. Ideal für Personen mit wenigen Arztbesuchen pro Jahr.
4. Prämienverbilligung beantragen
Nutzen Sie die IPV im Kanton Bern, falls Ihr Einkommen die Grenzwerte nicht überschreitet. Die Antragstellung erfolgt über die Steuererklärung.
5. Wechselfrist einhalten
Kündigen Sie Ihre Grundversicherung rechtzeitig bis zum 30. November per Einschreiben, um ab 1. Januar von tieferen Prämien zu profitieren.
Prämienverbilligung (IPV) im Kanton Bern
Die Berner Gesundheitsdirektion unterstützt Haushalte mit bescheidenem Einkommen. Alleinstehende mit weniger als CHF 48'000 Jahreseinkommen können Verbilligungen beantragen. Familien mit Kindern erhalten zusätzliche Zuschüsse.
Die Prämienverbilligung wird direkt an die Krankenkasse überwiesen und mindert so Ihre Monatsrechnung. Im Kanton Bern wird die IPV automatisch auf Basis der Steuerdaten berechnet – ein separater Antrag ist in den meisten Fällen nicht nötig.
Versicherungsmodelle im Kanton Bern
Neben dem Standard-Modell stehen in Bern diese alternativen Versicherungsmodelle zur Wahl:
- Hausarztmodell: Ihr Hausarzt koordiniert sämtliche Behandlungen. Ersparnis: 10–15 %.
- HMO-Modell: Behandlung in einem Gesundheitszentrum. In Bern und Biel gut verfügbar. Ersparnis: 12–18 %.
- Telemedizin (Telmed): Ärztliche Erstberatung per Telefon oder Video. Ersparnis: 10–20 %.
- Apotheken-Modell: Beratung in der Apotheke vor dem Arztbesuch. Ersparnis: 5–12 %.
Berner Versicherte kombinieren häufig das Hausarztmodell mit einer erhöhten Franchise – so lässt sich die Prämie maximal senken.
Krankenkasse wechseln in Bern
Alle Versicherten im Kanton Bern können ihre Grundversicherung jährlich per 1. Januar wechseln. Die Kündigung muss bis spätestens 30. November beim bisherigen Versicherer eintreffen. Nutzen Sie unseren kostenlosen Vergleich, um das beste Angebot für Ihr Profil zu finden. Der neue Versicherer darf Sie in der Grundversicherung nicht ablehnen.